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Schokolade, Großstadt und neue Kontakte

16.05.2018 - 21:03 von Andreas Pitzer

Bildungsreise nach Belgien mit allen Sinnen


25 Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 8 und 9 der Gesamtschule Schlitzerland verbrachten vom 1. bis 5. Mai spannende und abwechslungsreiche Tage im französischsprachigen Teil Belgiens, dem sogenannten Wallonien. Sie hatten die Chance, bei durchweg bestem Wetter viele sprachliche, kulturelle und kulinarische Facetten des Landes kennenzulernen. Begleitet wurden sie von ihren Lehrkräften Timo Hasenau und Elisabeth Hertel.

Am Dienstag um 8 Uhr ging die ca. 6-stündige Busfahrt nach Liège (dt.: Lüttich) los. Die relativ kurze Fahrt erlaubte es, nach dem Einchecken in der Jugendherberge die Stadt am selben Tag noch ein wenig zu erkunden. Neben dem Probieren der ersten belgischen Köstlichkeiten wie Waffeln und Pommes konnte man die Veranstaltungen und Stände anlässlich des Maifeiertags besuchen.

Brüssel stand am Mittwoch auf dem Programm. Nach der gut einstündigen Busfahrt hat sich die Gruppe wichtige Sehenswürdigkeiten und Orte der belgischen Hauptstadt im Rahmen einer kleinen Stadtrundführung angeschaut: Atomium, Europaviertel, das Belgische Comic-Zentrum, die Grand-Place, Manneken Pis, Teile der Comic-Strip-Route und zahlreiche Chocolateries (dt.: Schokoladengeschäfte). Die große Einkaufsstraße „Rue Neuve“ haben die shoppingfreudigen Schülerinnen und Schülern im Anschluss in Kleingruppen auf eigene Faust erkundet.

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Um 15 Uhr hatte die Gruppe dann einen Termin in der Schokoladenmanufaktur „Concept Chocolate“. Dort wurde zum einen auf anschauliche Art und Weise von der Geschichte und der Herstellung von Schokolade berichtet und zum anderen die Möglichkeit geboten, verschiedene Schokoladensorten zu kosten und ausgestatten mit Spritzbeuteln selbst Schokoladentafeln sowie Formen und Figuren aus Schokolade herzustellen. Alle waren mit voller Begeisterung dabei! Der Tag wurde abgerundet mit einem reichhaltigen Abendessen im Hard Rock Café.

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Am Donnerstagvormittag bekamen die Schlitzer Schülerinnen und Schüler eine eindrucksvolle Werksbesichtigung des international bekannten Landmaschinenherstellers Joskin in Soumagne. Hier entstehen unter anderem Güllefässer, Weideneggen und Silierwagen. Die Gruppe wurde durch viele verschiedene Hallen und Räume geführt, wo man die Entstehung vom selbsthergestellten Kleinteil bis zur fertigen Maschine nachvollziehen konnte. Zum Abschluss bekamen alle eine Joskin-Präsenttüte.

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Für Donnerstagnachmittag war Natur angesagt. Im idyllischen Örtchen Stavelot bietet ein Abenteuerpark interessante Aktivitäten in der Natur an. Geplant war der sogenannte Basic Drop: Die Schülerinnen und Schüler wurden in drei etwa gleichgroße Gruppen eingeteilt und mit Karte und Kompass – aber ohne Handys – im Wald ausgesetzt, um auf dem Weg Fragen zu beantworten und zum Ausgangspunkt zurückzugelangen. Auf der 7-8 Kilometer langen Strecke waren Ausdauer und Teamgeist gefragt. Das Team mit den meisten richtigen Antworten bekam einen Pokal und ist auf dem folgenden Bild zu sehen:

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Am Freitag stand ein Schulbesuch am Collège Notre-Dame in Gemmenich an. Die Schlitzer Gäste wurden herzlich empfangen und bekamen direkt französischsprachige Paten zugeteilt, mit denen sie ein Kennnenlernspiel und ein Orientierungsspiel mit Sprachrätseln rund um die Schule spielten. Das Eis war so schnell gebrochen. Daraufhin aßen die Schlitzer Schülerinnen und Schüler zusammen mit ihren Paten in einem eigens dafür vorbereiteten Klassenraum zu Mittag. Am Nachmittag durften die Schlitzer Gäste interessante Einblicke in verschiedene Unterrichtsstunden nehmen. Am Ende des Schultages mussten die deutschen und die belgischen Schülerinnen und Schüler schon wieder Abschied voneinander nehmen, was ihnen sichtlich schwer fiel. Viele haben Kontaktdaten ausgetauscht, um in Verbindung zu bleiben. Vielleicht gibt es ja ein Wiedersehen, wenn die Belgier nächstes Jahr eine Austauschfahrt nach Wiesbaden unternehmen!

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Die Jugendlichen kamen am Samstagnachmittag wieder wohlbehalten zu Hause an und hatten viel über ihre Erlebnisse und Begegnungen in Belgien zu berichten.

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